Laufen, um Leben zu retten – das Klinikum Freising beim DGCH Organspendelauf 2026

Samstag 25. 4. 25. Apr 2026

Laufen, um Leben zu retten – das Klinikum Freising beim DGCH Organspendelauf 2026

Täglich sterben in Deutschland bis zu drei Menschen, weil kein passendes Spenderorgan rechtzeitig verfügbar ist. Rund 9.000 Patientinnen und Patienten stehen heuer auf der Warteliste für ein lebensrettendes Organ – und hoffen. Gegen diese Zahl anzulaufen – das war am Samstag, 25. April 2026 die Botschaft der Kolleginnen und Kollegen vom Klinikum Freising. Mit rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern - darunter auch viele Familienangehörige - startete das Klinikum beim virtuellen DGCH Organspendelauf – verteilt über alle Distanzen vom 2,5-km-Walk bis zum 10-km-Lauf.

Auf Initiative von PD Dr. Daniela Hauer, Chefärztin für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Palliativmedizin, organisierte die Abteilung für Anästhesie unter Federführung von Organspendebeauftragtem Matthias Pints (leitender Oberarzt) die Teilnahme des Klinikums. Gestartet wurde um 14:30 Uhr an der Waldgaststätte Plantage im Norden Freisings, auf einer markierten Rundstrecke durch den angrenzenden Wald – offen für alle, vom Nachwuchs bis zu den Erfahrenen. Mit dabei waren auch die Chefärzte Prof. Alexander Novotny und PD Dr. Markus Neumaier.


Ein Zeichen, das zählt!

„Organspende rettet Leben – das wissen wir in unserem Berufsalltag besser als viele andere. Wer als Klinikum läuft, setzt dieses Zeichen doppelt. Ich bin stolz, dass unser Team diese Botschaft auf die Strecke gebracht hat."
— Maren Höntzsch, Geschäftsführerin Klinikum Freising


Der Organspendelauf ist mehr als Sport. Er ist ein starkes öffentliches Zeichen für Aufklärung und Solidarität – denn trotz 84 % positiver Grundhaltung in der Bevölkerung besitzen nur 36 % der Deutschen einen Organspendeausweis. Genau hier setzt dieser Lauf an. Pro virtuellem Startplatz fließen 5 € an gemeinnützige Organisationen der Transplantationsmedizin, darunter die Kinderhilfe Organtransplantation KiO und „Junge Helden e.V."

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Sie haben gemeinsam ein Zeichen gesetzt – für Aufklärung, für Solidarität und für all jene, die auf ein lebensrettendes Organ warten.