Martin Kawald ist Chefarzt der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Freising

Montag 10. 1. 10. Jan 2022

Der systematische Ausbau des Leistungsspektrums des Klinikums Freising setzt sich auch 2022 fort. Ein wichtiger Schritt dahin war die offizielle Höherstufung des Hauses in die „erweiterte Notfallversorgung" (Stufe 2) im September 2021. Dies bedeutet unter anderem, dass neben den Fachabteilungen Chirurgie, Unfallchirurgie und Innere Medizin mindestens vier weitere Fachabteilungen an der Notfallversorgung beteiligt und rund um die Uhr verfügbar sein müssen. Weitere Bedingungen sind eine gute medizinisch-technische Ausstattung, mindestens zehn Intensivbetten (das Klinikum betreibt aktuell bis zu 15 Betten) sowie mindestens sechs Überwachungsbetten für Kurzlieger, die vor kurzem in der Notaufnahme eingerichtet wurden.

Erstmals eigener Chefarzt für die Zentrale Notaufnahme

Im Rahmen dieses Qualitätssprungs wandelt sich die bisherige Zentrale Notaufnahme zu einer eigenständigen Fachabteilung mit Chefarzt. Für diese Position konnte das Klinikum Freising mit Herrn Martin Kawald einen erfahrenen Mediziner gewinnen, der seit Anfang Januar 2022 im Dienst ist. Herr Kawald ist Facharzt für Innere Medizin und verfügt über Zusatzbezeichnungen in Intensivmedizin, „Klinischer Akut- und Notfallmedizin" sowie „Notfallmedizin". Herr Kawald war seit Januar 2019 Oberarzt im Notfallzentrum des Rotkreuzklinikums München und baute in der Zeit die interdisziplinäre Intermediate-Care-Abteilung (IMC) auf. Zuvor war er dort von 2014 bis 2019 als Oberarzt in der II. Medizinischen Abteilung mit Schwerpunkt Gastroenterologie tätig gewesen.

Enge Kooperation der Fachbreiche bei der Notfallversorgung

Im Mittelpunkt seiner künftigen Tätigkeit am Klinikum Freising steht die Optimierung aller internen Abläufe und Ressourcen der Zentralen Notaufnahme, die Erarbeitung eines neuen Statuts- und Weiterbildungskonzeptes sowie eine enge Zusammenarbeit mit den übrigen Fachbereichen wie der Radiologie. Letztere ist jetzt ebenfalls als zentraler Dienstleister der Fachabteilungen mit eigenem Chefarzt aufgestellt und kann künftig zum Beispiel bei Notfällen zusätzliche Behandlungen auf dem Gebiet der interventionellen Radiologie vornehmen. Parallel dazu ist eine umfängliche technische Modernisierung und Digitalisierung der Zentralen Notaufnahme sowie ein Umbau des Zugangs- und Wartebereichs geplant.

Landrat Helmut Petz betont Bedeutung der Zentralen Notaufnahme

Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Petz, Doreen Schubert, Leitung Personal und Organisation des Klinikums Freising, und Dr. Markus Neumaier, Ärztlicher Direktor des Klinikums Freising, begrüßten Herrn Kawald im Namen der Klinikumsleitung herzlich zum Dienstantritt und wünschten ihm gutes Gelingen. „Die Aufwertung der Notaufnahme des Klinikums Freising ist der Kreispolitik ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns sehr, mit Herrn Kawald einen erfahrenen und engagierten Chefarzt gewonnen zu haben, der die Reorganisation und Modernisierung der Notaufnahme vorantreiben und die Bedeutung des Klinikums Freising für die erweiterte Notfallversorgung im Landkreis und in der Region weiter stärken wird", betonte Landrat Helmut Petz.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, im Klinikum Freising eine moderne und medizinisch hochwertige klinische Akut- und Notfallmedizin zu etablieren. Neben der engen Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen innerhalb der Klinik, liegt mir besonders die gute Kommunikation und Kooperation mit den Rettungsdiensten und den Notärzten, der Feuerwehr, aber auch den Hausärzten im Kreis am Herzen. Nur so ist eine exzellente umfassende Notfallversorgung für die gesamte Bevölkerung gewährleistet", bedankte sich Chefarzt Martin Kawald.

Von links: Dr. Markus Neumaier, Ärztlicher Direktor des Klinikums Freising, Doreen Schubert, Leitung Personal und Organisation, Martin Kawald, Chefarzt Zentrale Notaufnahme, und Landrat Helmut Petz. Foto: Klinikum Freising