Plötzlich und unerwartet – Schutz vor dem Sekunden-Herztod

Dienstag 12. 11. 12. Nov 2019

Der plötzliche Herztod kündigte sich oft durch bösartige Herzrhythmusstörungen, dem so genannten Kammerflimmern, an. In der Folge kann dies zum Kreislaufkollaps, Bewusstlosigkeit und schließlich nach wenigen Minuten zum Tod führen. Die häufigste Ursache ist die Erkrankung der Herzkranzgefäße, aber auch Herzmuskelentzündungen, angeborene Herzfehler und genetisch bedingte Herzerkrankungen können dazu führen. Auch trifft es nicht nur ältere Personen, sondern auch bei Jüngeren unter 40 Jahren kann es, wenn auch seltener, passieren.

Doch soweit muss es nicht kommen, wenn entsprechende Herzerkrankungen und Risikofaktoren frühzeitig erkannt und behandelt werden. Die Deutsche Herzstiftung, mit Sitz in Frankfurt am Main, will daher im Rahmen ihrer diesjährigen „Herzwochen 2019" über die Hintergründe beim plötzlichen Herztod informieren.

Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen

Das Klinikum Freising unterstützt diese Aufklärungskampagne und lädt am 12. November 2018 in den Pfarrsaal von St. Kastulus (Leinberger Str. 12) in Moosburg zum öffentlichen Vortrag „Plötzlicher Herztod. Wie kann ich mich davor schützen?" ein. Sprecher sind Dr. Roland Brückl, Chefarzt der Kardiologie am Klinikum Freising, und Dr. Gerhard Mehltretter, Internist aus Moosburg, sowie Dr. Michael Bühling, Regionalbeauftragter der Deutschen Herzstiftung. Sie erläutern die Ursachen, auf welche Warnzeichen man achten muss, erklären Wiederbelebungsmaßnahmen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand und stellen Diagnose- und Behandlungsmethoden vor. Vortragsbeginn ist 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Im Anschluss besteht Zeit für Fragen.