Klinikum Freising erzielt positives Jahresergebnis

Dienstag 30. 5. 30. Mai 2017

Die Geschäftsführung der Klinikum Freising GmbH hat am Mittwoch (24. Mai 2017) dem Aufsichtsrat unter Vorsitz von Landrat Josef Hauner die Zahlen zum Jahresabschluss 2016 vorgestellt. Das Klinikum Freising hat demnach ein positives Jahresergebnis erzielt.

Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2015 gab es mit einer „schwarzen Null" ein ausgeglichenes Ergebnis. Trotz schwieriger gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen konnte für das Geschäftsjahr 2016 nun ein Jahresergebnis von 709.000 Euro erzielt werden. Die Zahl der behandelten Patienten lag bei rund 19.000 im stationären Bereich und rund 21.000 im ambulanten Bereich. Wie auch im Vorjahr wurde ein positives Betriebsergebnis – also das Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit – in Höhe von 459.000 Euro (2016) erreicht.

„Für die medizinische Versorgung der Bevölkerung unseres Landkreises ist das Klinikum Freising von großer Bedeutung. Daher ist es besonders erfreulich, dass unser Klinikum wirtschaftlich stabil aufgestellt ist", sagte Landrat Josef Hauner, Vorsitzender des Aufsichtsrats.

„Das Klinikum Freising setzt seine solide wirtschaftliche Entwicklung fort – und das trotz schwieriger Rahmenbedingungen für kommunale Krankenhäuser", sagte Andreas Holzner, Geschäftsführer der Klinikum Freising GmbH. „Diese wirtschaftliche Stabilität verdankt das Klinikum vor allem seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen das Wohl unserer Patienten sehr am Herzen liegt, und bei denen ich mich herzlich für ihr Engagement bedanke."

Weitere Eckdaten des Geschäftsjahrs 2016: Die durchschnittliche Verweildauer bewegte sich mit 5,6 Tagen auf Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Auslastung des Klinikums lag mit rund 82 Prozent leicht über dem Vorjahr. Mit insgesamt 964 Geburten gab es erneut einen Höchststand, der eine weitere Steigerung um 3 Prozent gegenüber 2015 bedeutet – und auch dazu beigetragen hat, dass Freising die Stadt mit der jüngsten Bevölkerung in Bayern ist.

Am Klinikum Freising wurde im Jahr 2016 zudem weiter in die Zukunft investiert: Die neue psychosomatische Tagesklinik beispielsweise konnte Mitte des Jahres ihre Arbeit aufnehmen und wurde von Beginn an sehr gut angenommen. Moderne Video- und Röntgentechnik, die Operationen in 3D ermöglichen, ein neuer Röntgenarbeitsplatz für die Radiologie sowie ein neuer Messplatz für die Lungenfunktion waren weitere Neuanschaffungen, mit denen das hohe Niveau der medizinischen Versorgung ausgebaut wurde. Zusammen mit weiteren kleineren Investitionen gab das Klinikum insgesamt fast 1 Million Euro aus.

Die solide Entwicklung der vergangenen Jahre soll auch heuer fortgeführt werden. „Die Krankenhausfinanzierung in Deutschland verschärft sich weiter, auch der Fachkräftemangel ist bundesweit für die medizinische Versorgung eine Herausforderung. Dennoch arbeiten wir für das Geschäftsjahr 2017 auf einen ausgeglichenen Haushalt hin", sagte Geschäftsführer Andreas Holzner.