Herzlich willkommen, Kurs 17/20!

Ein bisschen Anspannung, dazu Neugier und viele neue Eindrücke: So hat am Montag (2. Oktober) für 30 junge Frauen und Männer die Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflege der Klinikum Freising GmbH begonnen. „Das ist für uns alle ein magischer Moment“, sagte Schulleiterin Eva Gall zur Begrüßung. „Sie beginnen einen neuen Lebensabschnitt und wir freuen uns darauf, Sie näher kennen zu lernen.“

Unter den 30 Auszubildenden stammen 22 aus Stadt oder Landkreis Freising. Insgesamt sind neun junge Männer im Ausbildungsjahrgang vertreten. Sechs Auszubildende nutzen die Möglichkeit, in Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf parallel zur Ausbildung in Freising das Studium „Pflege dual“ zu absolvieren.

Begrüßt wurden „die Neuen“ auch von den Schülerinnen und Schülern des zweiten Ausbildungsjahres. Für jeden Ausbildungsanfänger hatten sie eine selbst gebastelte „Schultüte“ mit kleinen Aufmerksamkeiten wie Schreibzeug und Schlüsselanhänger dabei. So lernen sich die einzelnen Jahrgänge auch direkt untereinander kennen und die neuen Auszubildenden haben Ansprechpartner, die ihnen mit Tipps aus erster Hand weiterhelfen können.


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Auf Einladung von MdB Erich Irlstorfer war der Kurs 15/18 im Mai 2017 auf Berlin-Exkursion. Zwischen Gendarmenmarkt, Charité, Unter den Linden und Reichstag war es spannend, anstrengend, lustig und lehrreich.

Die Freisinger Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler nahme dabei auch an einem Politik-Rollenspiel teil. Dabei wurde der genaue Ablauf einer Bundestagssitzung mit allen Regeln und Besonderheiten nachgestellt und schnell wurde selbst in diesem Spiel klar, dass die eigene Meinung nicht immer zu 100% mit der Marschrichtung der eigenen Partei und/oder dem Koalitionspartner übereinstimmen. Wir diskutierten das Thema: Legalisierung weicher Drogen und zwei Schüler stellten sich der Herausforderung eine Rede zu halten. In der abschließenden Abstimmung wurde der „Eilantrag der Grünen“ hierzu abgelehnt. Besonders interessant: die Fraktion CDU/CSU und die Linken waren sich im Rollenspiel absolut einig. Der „Bundestagspräsident“ kommentierte das ganz trocken mit den Worten: „Hier hat gerade ein politisches Erdbeben stattgefunden“.

Ganz echt hingegen war dann die Diskussion mit MdB Erich Irlstorfer zur Kompromisslösung beim Pflegeberufegesetz. Da sich ein solch komplexes Thema, das noch vor der Sommerpause vom Bundestag beschlossen werden soll, schlecht in nur einem Gespräch thematisieren lässt, versprach der Freisinger Bundestagsabgeordnete, dass er im Rahmen eines Besuchs unserer Berufsfachschule das Thema gerne weiter mit den Schülern und Lehrern vertiefen würde.


Weitere Themen rund um die Berufsfachschule für Krankenpflege:

Praktikum in Irland

Praktikum in Irland

Von Freising in die Welt

 

Wer an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Freising die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger macht, wird umfassend und qualifiziert auf seine Arbeit vorbereitet. Doch natürlich schadet es auch in der Pflegeausbildung nicht, einen Blick über den Tellerrand zu wagen – zum Beispiel im Rahmen eines Praktikums im Ausland. Dass solch ein persönliches Projekt gelingen kann, hat im vergangenen Herbst eine Schülerin der Berufsfachschule gezeigt: Marisa Sperlich hat während eines Pflegepraktikums in Irland wertvolle Erfahrungen gesammelt.

 

Die Vorbereitung für den Auslandsaufenthalt war dabei durchaus aufwendig. Zwar gab es intern an der Freisinger Berufsfachschule schon im Februar 2016 erste Gespräche und „grünes Licht“ für das Projekt. Aber einen Praktikumsplatz in der Pflege im Ausland zu finden war nicht einfach: So ist beispielsweise eine Vermittlung in ein Krankenhaus aus versicherungstechnischen Gründen schwierig. Auch ist ein Pflegepraktikum z.B. in Großbritannien im Gegensatz zu Deutschland nicht üblich.

 

Die Lösung war schließlich das Programm „Erasmus plus“, das europäische Auslandsprogramm für Auszubildende. Den konkreten Praktikumsplatz hat die Weiterbildungseinrichtung „Arbeiten und Leben“ vermittelt – und im September 2016 war es dann tatsächlich so weit: Drei Wochen Praktikum im Nazareth House, ein Nursing Home (Pflegeheim) im County Cork in Irland. Gewohnt hat die Pflegeschülerin während dieser Zeit bei einer Gastfamilie, einem älteren Ehepaar.

 

Im Nazareth House half die Marisa den Pflegerinnen und Pflegern im täglichen Arbeitsablauf. Das heißt: Unterstützung der Bewohner beim Ankleiden, bei der Körperpflege und beim Essen. Sie sammelte Einblicke in die Pflegeplanung und konnte die Medikamentenausgabe beobachten.

 

Mit den in Freising erlernten Pflegetechniken kann man auch in Irland problemlos die Bewohner versorgen. Ein Unterschied jedoch ist die Philosophie im irischen „caring“, stellte Marisa fest: „,Caring‘ meint dort nicht nur die körperliche Pflege, sondern tatsächlich ‚Kümmern‘ im umfassendsten Sinne“, sagt Marisa. Dieses „Kümmern“ um den Patienten, darunter auch das gelebte Mitsprachrecht bei der Durchführung der Pflegemaßnahmen, gefiel ihr sehr gut.

 

An den Wochenenden fand Marisa genügend Zeit und Möglichkeiten das Land zu erkunden und das County Cork zu genießen. Ihr Fazit: Sie würde ein Auslandspraktikum jeder angehenden Pflegekraft sehr ans Herz legen, da man persönlich, auf der Fachebene, wie auch im Bereich Sozialkompetenz nur hinzugewinnen kann.

 

Das Klinikum Freising und die Krankenpflegeschule werden auch weiterhin engagierten und talentierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eines Praktikums im Ausland bieten.

Neues duales Studium

Neues duales Studium

Kooperation mit TH Deggendorf

Neben der Ausbildung studieren und den „Bachelor of Science“ erreichen: Das geht ab diesem Oktober an der Berufsfachschule für Krankenpflege der Klinikum Freising GmbH. Möglich macht das eine neue Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf, die das „Duale Studium Pflege“ nun auch für Freisinger Pflegeschüler anbietet.

 

Das Studium umfasst neun Semester. Die ersten sechs davon laufen parallel zur Ausbildung an der Berufsfachschule. Für die zehn Vorlesungstage pro Semester werden die Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler freigestellt. Die letzten drei Semester dienen zur Vertiefung des Studiums sowie der Vorbereitung von Bachelorarbeit und Prüfungen, wobei die zu diesem Zeitpunkt ja bereits examinierten Pflegerinnen und Pfleger bereits in Teilzeit arbeiten können.

 

„Die Pflegelandschaft verändert sich. Im Ausland erfolgt der Einstieg in den Pflegeberuf überwiegend schon über ein Studium. Auch in Deutschland geht der Trend dorthin. Deshalb ist es wichtig, für die berufliche Zukunft an diesem dualen Modell teilzuhaben“, sagt Eva Gall, Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Freising.

 

Das Duale Studium ist ein kostenfreies Angebot, es fällt lediglich der Studentenwerksbeitrag (Semesterbeitrag) in Höhe von 52 Euro an. Das Angebot startet in Freising mit vier Plätzen. Dank der vorhandenen Verkehrswege (A92, Zug) sind Freising und Deggendorf gut verbunden. Als Ansprechpartnerin steht den „Pflegestudenten“ in Freising mit Nelleke Jakob eine erfahrene Lehrerin der Berufsfachschule zur Seite.

 

Informationen gibt es unter Telefon 08161 24 3700 und

hier

Bewerbungen an berufsfachschule@klinikum-freising.de

 

Die Leitung der Berufsfachschule für Krankenpflege mit dem Kooperationsvertrag zum dualen Studium
Die Leitung der Berufsfachschule für Krankenpflege mit dem Kooperationsvertrag zum dualen Studium

Schulstation

Schulstation

Schulstation Klinikum Freising
Tina Wohlrath, stellvertretende Leiterin der Station B3, erklärt den Pflegeschülerinnen Nina Bade und Katharina Matthiesen die einzelnen Arbeitsschritte (von links)

Pflegeschüler übernehmen Stationsbetrieb

Zukünftige Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, die in diesem Sommer ihr Examen an der Berufsfachschule der Klinikum Freising GmbH ablegen werden, haben heuer erstmals die sogenannte Schulstation durchlaufen. An den Tagen rund um Ostern kümmerten sich die 20 jungen Pflegeschüler dabei im Klinikum Freising auf der Station B3 um alles, von der täglichen Pflege der Patientinnen und Patienten über die Begleitung der Visite bis hin zur Organisation des Betriebs.

Das erfahrene Pflegepersonal stand den Pflegeschülern bei Bedarf zur Seite, die Patienten hatten vorher ihr Einverständnis gegeben. Diese Schulstation, die heuer erstmals im Klinikum Freising Teil des Lehrplans ist, gehört zu den wenigen ihrer Art in Südbayern. „Die Schulstation ist in der Pflegeausbildung ein neuer Ansatz, um unter realistischen Bedingungen die angehenden Pflegekräfte kurz vor Ende ihrer Ausbildung umfassend auf den beruflichen Alltag vorzubereiten“, sagt Eva Gall, Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege der Klinikum Freising GmbH. „Dass die Schülerinnen und Schüler dabei nicht einfach nur Teile der Pflege eigenständig durchführen, sondern die kompletten Abläufe managen, ist eine echte Herausforderung. Und die haben alle erfolgreich gemeistert.“

Nach dem zehntätigen Projekt waren die Pflegeschüler erschöpft, aber glücklich: "Es war ein tolles Gefühl, dass wir in der Praxis das anwenden konnten, was wir vorher gelernt haben." Auch das Pflegepersonal war von der ersten Schulstation begeistert: "Es war spannend zu sehen, wie die Schüler in ihre Aufgaben hineingewachsen sind. Sie haben die Patienten super versorgt", sagte Andreas Viktor, Leiter der Station B3.

Landrat Josef Hauner nutzte bei einem Besuch der Schulstation die Gelegenheit, um mit Patienten und Pflegeschülern ins Gespräch zu kommen. Er dankte dem Lehrerteam der Berufsfachschule und dem Klinikum Freising für die Möglichkeit, die angehenden Pflegekräfte realitätsnah auf ihren Arbeitsalltag vorzubereiten. „Die Berufsfachschule für Krankenpflege ist eine wichtige Einrichtung des Landkreises“, sagte Landrat Hauner. „Sie gewährleistet auch, dass wir für unser Klinikum qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen können.“

Auch im kommenden Jahr wird es wieder eine Schulstation im Klinikum Freising geben.

Ausflug Windberg

Ausflug Windberg

Gemeinsam Stress bewältigen

Der Kurs 14/17 unserer Berufsfachschule für Krankenpflege hat noch ein wenig Zeit, bis er die Schulstation im kommenden Jahr übernimmt. Dafür waren die angehenden Pflegerinnen und Pfleger heuer gemeinsam zur „Stressbewältigung und Psychohygiene“ auf Exkursion in Windberg am Fuße des bayerischen Walds. Rund zweieinhalb Tage hatten die angehenden Pflegerinnen und Pfleger Gelegenheit, bei Zumba, Yoga und Ausflügen den Gemeinschaftssinn zur „Halbzeit“ der Ausbildung noch einmal zu stärken. Einer der Höhepunkte war sicherlich der Ausflug zu dem berühmten Haus, das auf dem Kopf steht.

Kurs 14/17 Berufsfachschule Klinikum Freising Ausflug Windberg
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