Ein Lymphödem ist eine Einlagerung von eiweißreicher Flüssigkeit im Bindegewebe. Ursache ist eine verminderte Arbeitsleistung der Lymphgefäße, die zu einer kontinuierlichen Volumenzunahme (Schwellung) und Gewebeverhärtung führt. Diese treten vor allem nach operativen Tumorbehandlungen auf und betreffen vorwiegend Arme und Beine.
Ziel der Lymphödembehandlung ist ein deutlicher Rückgang der Ödeme und der damit verbundenen Beschwerden. Dazu ist eine umfassende Betreuung der Patienten nötig. In der Abteilung für Lymphangiologie arbeiten deshalb speziell ausgebildete Ärzte, Pfleger und Physiotherapeuten eng zusammen. Auch die anderen medizinischen Abteilungen und Experten des Klinikums werden hinzugezogen, um chronisch-internistische Grunderkrankungen des Ödems adäquat untersuchen und therapieren zu können.